Alte Pastelle & Pastellzeichnungen

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Die Pastelltechnik erlebte ihre Blütezeit im 18. Jahrhundert und besticht bis heute durch ihre samtige Leuchtkraft und die Frische der Pigmente. Meister wie Maurice Quentin de La Tour, Jean-Baptiste Perronneau und Rosalba Carriera schufen antike Pastelle von außergewöhnlicher psychologischer Tiefe — Porträts, die den Betrachter noch Jahrhunderte später in ihren Bann ziehen. Die Werke sind in der Regel hinter Glas auf Karton oder Papier montiert, häufig in ihren originalen Vergoldungsrahmen. Entdecken Sie ergänzend unsere Aquarelle und Gouachen für eine breit gefächerte Sammlung von Werken auf Papier.

Antike Pastelle und gerahmte Werke bei professionellen Antiquitätenhändlern

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Wie man ein altes Pastell auswählt und authentifiziert

Ein echtes antikes Pastell zu erkennen erfordert einen geschulten Blick. Achten Sie zunächst auf den Träger: Papier oder Karton aus der Entstehungszeit zeigt eine natürliche, gleichmäßige Alterung — leichte Bräunungen oder Stockflecken sind normal und kein Makel. Die Pigmentschicht sollte matt und samtig wirken, ohne tiefe Risse oder unter der Lupe sichtbare Übermalungen. Eine Signatur auf der Vorderseite oder ein Sammlungsetikett auf der Rückseite steigert den Wert und die Nachvollziehbarkeit der Provenienz erheblich. Seien Sie vorsichtig bei Pastellen, deren Papier künstlich gealtert wirkt oder deren Pigmente ungewöhnlich frisch erscheinen.

Thematisch dominieren Pastellporträts des 18. Jahrhunderts den Markt: Brustbilder von Edelleuten, junge Damen in Seidenkleidern, Kinder mit rosigen Wangen. Das 19. Jahrhundert brachte reizvolle Genreszenen im Pastell hervor — intime Landschaften, florale Stillleben —, oft von regionalen Künstlern signiert, deren Marktwert stetig wächst. Prüfen Sie stets den Zustand des Schutzglases, die Stabilität des Rahmens und ob ein übermäßiger Fixiermittelauftrag die Pigmente getrübt hat.

Was das Budget betrifft: Rechnen Sie mit einigen Hundert Euro für ein kleines, unsigniertes Pastell des 19. Jahrhunderts bis hin zu mehreren Tausend Euro für ein einem bekannten Meister zugeschriebenes Werk mit dokumentierter Provenienz. Für bedeutende Stücke empfiehlt sich die Begutachtung durch einen Spezialisten für alte Zeichnungen. Die Konservierung ist heikel: Vermeiden Sie direktes Licht, Feuchtigkeit und Erschütterungen, die die Pigmente zum Abfallen bringen können.

Auf Antiquités en France wird jedes antike Pastell von einem geprüften Antiquitätenhändler angeboten, der Ihnen detaillierte Fotos, genaue Maße und die Geschichte des Werkes mitteilen kann. Kontaktieren Sie den Händler Ihrer Wahl direkt für Anfragen zu Zustand, Provenienz oder sicherem Versand von Pastellen.

Häufig gestellte Fragen zu Alte Pastelle & Pastellzeichnungen

Was kostet ein antikes Pastell?
Die Preise reichen von etwa 200–400 € für ein kleines, unsigniertes Pastell des 19. Jahrhunderts bis zu mehreren Tausend Euro für ein Porträt des 18. Jahrhunderts, das einem bekannten Meister zugeschrieben wird. Signatur, Provenienz und Erhaltungszustand sind die entscheidenden Wertfaktoren.
Wie authentifiziert man ein altes Pastell?
Untersuchen Sie den Papier- oder Kartonträger auf natürliche Alterungsspuren, prüfen Sie die matte, samtige Textur der Pigmente und achten Sie auf eine Signatur oder ein Sammlungsetikett auf der Rückseite. Bei bedeutenden Werken empfiehlt sich ein Gutachten durch einen Spezialisten für alte Zeichnungen oder ein renommiertes Auktionshaus.
Wie bewahrt man ein antikes Pastell richtig auf?
Hängen Sie das Pastell geschützt vor direktem Licht und UV-Strahlung auf und sorgen Sie für eine stabile Luftfeuchtigkeit von 45–55 %. Vermeiden Sie Erschütterungen und Stöße, die die Pigmente lösen können. Das Schutzglas muss intakt bleiben; reinigen Sie die Oberfläche niemals selbst.
Kann man ein antikes Pastell sicher transportieren?
Ja, sofern das Schutzglas intakt bleibt und das Werk flach, ohne Druck auf die Oberfläche, verpackt wird. Eine starre Verpackung mit Schaumstoffpolsterung ist unerlässlich. Weisen Sie den Spediteur ausdrücklich auf die besondere Empfindlichkeit von Pastellen gegenüber Erschütterungen und Temperaturschwankungen hin.
Welche Künstler sind bei Pastellen des 18. Jahrhunderts besonders gefragt?
Maurice Quentin de La Tour, Jean-Baptiste Perronneau und Rosalba Carriera zählen zu den begehrtesten Namen. Werke aus dem Umkreis oder der Schule dieser Meister bieten Sammlern, die in dieses Gebiet einsteigen, oft ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.