Alte Musikinstrumente

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Die historische Geigenbaukunst und alte Musikinstrumente bilden ein eigenständiges Sammelgebiet an der Schnittstelle von Kunsthandwerk und klingendem Kulturerbe. Geigen, Bratschen und Celli aus den großen französischen, deutschen und italienischen Schulen treffen hier auf gestempelte Tafelklaviere, Fanfarenblechbläser und alte Holzblasinstrumente — Oboen, Klarinetten, Hörner — gefertigt von renommierten Instrumentenbauern des 18. und 19. Jahrhunderts.

Jedes Stück zeugt von einem verschwundenen Handwerk: sorgfältig ausgewählte Geigenbauholzarten, Öllacke und originale Mechaniken. Durchstöbern Sie unsere Auswahl und finden Sie das Instrument, das Ihre Sammlung bereichert oder ein zweites musikalisches Leben erhält.

Antike Geigen, Klaviere und historische Blasinstrumente bei unseren Antiquaren

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Wie man ein altes Musikinstrument auswählt und authentifiziert

Die Authentifizierung eines alten Musikinstruments erfordert Methode und Erfahrung. Bei Streichinstrumenten prüfen Sie zunächst das Innenzettel — oft durch die f-Löcher sichtbar — das Hersteller, Ort und Baujahr nennt. Vorsicht bei Zetteln mit berühmten Namen wie Stradivarius oder Guarneri: Die überwiegende Mehrheit sind Werkstattkopien, durchaus achtbar, aber ohne Bezug zu den Cremoneser Meistern. Eine französische Geige aus Mirecourt oder Paris des 19. Jahrhunderts besitzt dennoch einen echten patrimonialen und klanglichen Wert.

Bei antiken Klavieren achten Sie auf den Herstellerstempel auf dem Resonanzboden oder der Lyra, den Zustand der Saiten und Hämmer sowie die Stimmigkeit etwaiger Restaurierungen. Die großen Häuser — Érard, Pleyel, Bösendorfer — sind besonders gefragt. Ein gut erhaltenes Érard-Klavier aus der Zeit des Second Empire kann mehrere Tausend Euro erzielen; ein bescheideneres Salonklavier ist bereits ab einigen Hundert Euro erhältlich.

Bei Blas- und Blechblasinstrumenten ist der Zustand der Klappen, Polster und Ventile entscheidend. Ein antikes Jagdhorn aus Messing oder Silber, mit Punze und originalem Etui, ist ein besonders begehrtes Stück. Klären Sie die Spielbarkeit, wenn Sie das Instrument musikalisch und nicht nur dekorativ nutzen möchten. Für weitere außergewöhnliche Sammlerstücke empfehlen wir auch unsere Kategorie Diverses und Kuriositäten.

Auf Antiquités en France wird jedes Instrument von einem geprüften professionellen Antiquar angeboten, der Ihnen detaillierte Fotos, die Geschichte des Stücks und Pflegehinweise liefern kann. Kontaktieren Sie den Händler direkt für eine Schätzung oder um die Versandbedingungen zu besprechen — manche Instrumente erfordern eine spezialisierte Verpackung.

Häufig gestellte Fragen zu Alte Musikinstrumente

Was kostet ein altes Musikinstrument beim Antiquar?
Die Preise variieren stark je nach Art und Zustand: Rechnen Sie mit 100 bis 500 € für ein einfaches Blasinstrument aus Werkstattfertigung, 500 bis 3.000 € für eine signierte französische Geige aus Mirecourt, und 1.000 bis 10.000 € oder mehr für ein Markenklavier (Érard, Pleyel) in gutem Zustand.
Wie erkenne ich, ob eine antike Geige echt ist?
Prüfen Sie den durch die f-Löcher sichtbaren Innenzettel, den Lack, die Holzqualität und die Ausführung der Randeinlagen. Für wertvolle Stücke ist ein Gutachten durch einen professionellen Geigenbauer unerlässlich. Seien Sie bei Zetteln mit Namen großer italienischer Meister vorsichtig — Werkstattkopien sind weit verbreitet.
Kann man auf einem alten Klavier noch spielen?
Ja, nach einer Überprüfung durch einen Restaurator und Stimmer. Entscheidend sind Zustand der Saiten, Hämmer und Mechanik. Manche antiken Klaviere benötigen eine Teilrestaurierung, bevor sie bespielbar sind — der Antiquar kann dazu in der Regel Auskunft geben.
Wie verschickt man ein altes Musikinstrument sicher?
Empfindliche Instrumente wie Geigen oder Klaviere erfordern spezialisierte Verpackung; für Klaviere ist ein Fachspediteur notwendig. Klären Sie die Modalitäten vor dem Kauf direkt mit dem Antiquar. Eine Transportversicherung entsprechend dem deklarierten Wert wird dringend empfohlen.
Welche alten Musikinstrumente sind bei Sammlern besonders begehrt?
Besonders gefragt sind Geigen und Bögen aus französischer Geigenbautradition (Mirecourt, Paris, 19. Jh.), Klaviere von Érard und Pleyel, Blechblasinstrumente Pariser Hersteller sowie Holzblasinstrumente (Klarinetten, Oboen) aus dem 18. Jahrhundert.