Große Gartenstatue aus Kunststein – Weibliche Figur im antiken Stil (Mitte 20. Jahrhundert)
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
135 Objekte gefunden
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts unter dem Einfluss der italienischen Höfe in Frankreich entstanden, brachte der Renaissance-Stil ein völlig neues Ornamentrepertoire mit sich: Pilaster, Medaillons nach antikem Vorbild, Blattranken und mythologische Figuren lösten die gotischen Flechtmuster ab. Renaissance Möbel — zweiteilige Kredenzschränke, Kabinette, Trestle-Tische — zeichnen sich durch reiche Schnitzereien in Eiche oder Nussbaum aus, oft bereichert durch Einlegearbeiten oder bemalte Tafeln. Dieser Stil steht in direkter Kontinuität zur Haute Époque, deren handwerkliche Ansprüche er weiterführt.
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le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
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Philippe Cote Antiquites — Chauffailles
Philippe Cote Antiquites — Chauffailles
Philippe Cote Antiquites — Chauffailles
Philippe Cote Antiquites — Chauffailles
Antiquités Lecomte — Héric
Antiquités Lecomte — Héric
Philippe Cote Antiquites — Chauffailles
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Antiquités GUY Jacques — Buchères
jean-pierre PERNOD — Bourg-en-Bresse
Antiquités Lecomte — Héric
Philippe Cote Antiquites — Chauffailles
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Ecritoire Antiquites Poidras jean-luc — Vertou
Eric Saget — Paris
Philippe Cote Antiquites — Chauffailles
Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
Eric Saget — Paris
jean-pierre PERNOD — Bourg-en-Bresse
jean-pierre PERNOD — Bourg-en-Bresse
Philippe Cote Antiquites — Chauffailles
Ein authentisches Renaissance-Möbelstück zu erkennen erfordert einige wesentliche Anhaltspunkte. Achten Sie zunächst auf das Holz: Massiveiche und Nussbaum dominieren die französische Produktion des 16. Jahrhunderts, mit Zapfen-Schlitz-Verbindungen, die auf der Rückseite der Tafeln sichtbar sind. Schnitzereien — Karyatiden, Maskarons, kannelierte Pilaster — sollten eine gleichmäßige Patina und Werkzeugspuren aufweisen, die mit handwerklicher Arbeit übereinstimmen. Vorsicht bei zu regelmäßigen oder zu sauber wirkenden Stücken: Viele stammen aus Rekonstruktionen des 19. Jahrhunderts, als der Renaissance-Stil eine starke Wiedergeburt erlebte.
Renaissance Truhen aus Eiche und zweiteilige Kredenzschränke gehören zu den begehrtesten Stücken. Eine dokumentierte Provenienz — altes Inventar, Sammlungsetikett, notarielle Expertise — steigert den Wert erheblich. Preislich reicht die Spanne von einigen hundert Euro für ein architektonisches Element (geschnitzte Tafel, Kapitell) bis zu mehreren Zehntausend Euro für einen großen Schrank aus einer bekannten burgundischen oder Loiretal-Werkstatt. Holzskulpturen des 16. Jahrhunderts in Museumsqualität erzielen bei öffentlichen Auktionen deutlich höhere Preise.
Um Ihr Auge zu schulen, vergleichen Sie mit den Arbeiten der vorangehenden Gotik sowie mit den nüchterneren Formen des Henri-II-Stils, der späten Variante der französischen Renaissance. Prüfen Sie stets den Zustand der Verbindungen, die Stabilität der Tafeln und die Stimmigkeit von Restaurierungen: Ein Möbelstück, das mit modernen Dübeln oder synthetischen Klebstoffen gefestigt wurde, verliert einen Teil seiner Authentizität.
Auf Antiquités en France wird jedes Renaissance-Stück von einem geprüften professionellen Antiquar angeboten, der Ihnen detaillierte Fotos, genaue Maße und Provenienzangaben liefern kann. Kontaktieren Sie den Händler direkt für Zertifikats- oder Expertiseanfragen vor dem Kauf.