Seltene Thekenvitrine / Ausstellungsvitrine aus Nussbaum
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
995 Objekte gefunden
Zwischen 1715 und 1774 entwickelte sich unter Ludwig XV. der Höhepunkt des französischen Rokoko: geschwungene Cabriole-Beine, üppige Kurven, feine Marketerie aus Rosenholz und Veilchenholz sowie handziselierte, feuervergoldete Bronzebeschläge. Louis-XV-Möbel zeichnen sich durch den vollständigen Verzicht auf strenge Symmetrie aus — an ihre Stelle tritt eine lebendige, natürliche Eleganz, die von Meisterebénisten wie Cressent, Oeben und Migeon geprägt wurde.
Von Kommoden mit Marketerie bis zu gepolsterten Bergères zeugt jedes Stück von einem handwerklichen Können, das die Jahrhunderte überdauert hat.
995 Objekte gefunden
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
Antiquites d'Augers en Brie — Augers-en-Brie
jean-pierre PERNOD — Bourg-en-Bresse
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
Espaces et Formes — Paris XVIII Arrdt
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
Antiquités Lecomte — Héric
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
Espaces et Formes — Paris XVIII Arrdt
Philippe Cote Antiquites — Chauffailles
Philippe Cote Antiquites — Chauffailles
Antiquites d'Augers en Brie — Augers-en-Brie
Espaces et Formes — Paris XVIII Arrdt
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
Antiquités Lecomte — Héric
Ein authentisches Louis-XV-Möbel zu erkennen erfordert einige Grundkenntnisse. Achten Sie zunächst auf die Beine: Die charakteristischen Cabriole-Beine mit ihrer doppelten S-Kurve sind das formale Markenzeichen des Stils. Die bevorzugten Hölzer — Rosenholz, Veilchenholz, Nussbaum, Eiche für die Korpusse — weisen eine unverwechselbare, goldene Naturpatina auf, die keine Reproduktion wirklich imitieren kann. Originale Bronzebeschläge, handziseliert und feuervergoldet, besitzen eine Wärme und Plastizität, die moderner Galvanobronze fehlt.
Der Ébénisten-Stempel, seit dem Edikt von 1743 vorgeschrieben und mit einem Eisen ins Holz geschlagen, ist ein bedeutendes Qualitätsmerkmal. Zu den gesuchten Namen zählen Jean-François Oeben, Bernard II van Risenburgh (BVRB), Nicolas Petit und Jacques Dubois. Ein lesbarer Stempel in Verbindung mit einer dokumentierten Provenienz kann den Wert eines Stücks um ein Vielfaches steigern. Fehlt der Stempel, bleiben die Qualität der Bronzen, die Holzkonsistenz und die Zapfen-Schlitz-Verbindungen ohne moderne Schrauben zuverlässige Altershinweise.
Was das Budget betrifft: Rechnen Sie mit 800 bis 3.000 € für einen gestempelten Fauteuil in gutem Zustand, 3.000 bis 15.000 € für eine Kommode aus der Epoche in üblicher Qualität und deutlich mehr für ein signiertes Meisterstück oder ein Stück mit königlicher Provenienz. Kleine Louis-XV-Möbel — Nachttische, Bonheurs-du-jour, Encoignures — bieten oft ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für Einsteiger. Prüfen Sie stets den Zustand der Furniere, die Stabilität der Verbindungen und die Stimmigkeit etwaiger Restaurierungen: eine sorgfältige, ältere Instandsetzung ist akzeptabel, ein jüngerer struktureller Umbau hingegen wertmindernd.
Auf Antiquités en France wird jedes Stück von einem geprüften professionellen Antiquar angeboten, der Ihnen detaillierte Fotos, Zertifikate und Pflegehinweise bereitstellen kann. Erweitern Sie Ihre Suche mit dem Directoire-Stil, dem direkten Nachfolger der Louis-XV-Ästhetik, oder entdecken Sie Empire-Möbel für einen vollständigen Überblick über die französische Ébénisterie des 18. und 19. Jahrhunderts. Kontaktieren Sie den Händler Ihrer Wahl direkt für Anfragen und Reservierungen.