• BRONZE – Félix CHARPENTIER (1858–1924) „La Chanson" — Guter Zustand
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Romain Lichtensztein

BRONZE – Félix CHARPENTIER (1858–1924) „La Chanson"

5 000,00 € Guter Zustand

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Hauteur 90 cm
Veröffentlicht am 11/08/2026

Beschreibung

Bedeutende Bronzeskulptur mit nuancierter brauner Patina, „La Chanson" von Félix Charpentier (1858–1924) darstellend. Signiert „Felix Charpentier"

Zur Entstehungsgeschichte: 1890 präsentierte Charpentier zwei bedeutende Werke im Salon des artistes français, darunter „La Chanson", das den Prix du Salon erhielt. Der vom französischen Staat erworbene Gipsabguss wurde im Vestibül des Hôtel de Ville de Paris aufgestellt. 1899 wurde die Bronzereduktion in den Salons des Verlagshauses Colin, seinem Herausgeber seit 1897, vorgestellt.

Biografie: Maurice Félix Charpentier (1858–1924), bekannt als Félix Charpentier, war ein französischer Bildhauer. Nach seiner Ausbildung an der École des Beaux-Arts in Avignon wurde Félix Charpentier 1877 in die Ateliers von Jules Cavelier und Amédée Doublemard an der École des Beaux-Arts de Paris aufgenommen. Ab 1879 stellte er seine Werke regelmäßig im Salon des artistes français aus, wo er jährlich vertreten war. Mit einer Silbermedaille bei der Weltausstellung 1889 ausgezeichnet, wuchs sein Ansehen stetig. Im selben Jahr zeigte Charpentier im Salon den Gipsabguss von „La Chanson" und erhielt 1890 die Médaille de première classe sowie den Prix du Salon für den nach diesem Werk geschaffenen Marmor. 1893 wurde ihm die Médaille d'honneur für den Marmor der „Lutteurs" verliehen, der vom französischen Staat erworben wurde und den Vorplatz des Hôtel de Ville in Bollène, seiner Geburtsstadt, schmückt. Von diesem Zeitpunkt an erhielt er vom französischen Staat mehrere Aufträge für öffentliche Denkmäler, darunter die Dekoration des Gare de Lyon in Paris sowie das Flachrelief „Art contemporain" für die Fassade des Grand Palais in Paris. Bereits 1892, im Anschluss an die Einweihung des Denkmals zum hundertjährigen Jubiläum der Angliederung von Avignon und des Comtat Venaissin an Frankreich, zum Chevalier de la Légion d'honneur ernannt, wurde Charpentier 1901 zum Officier de la Légion d'honneur befördert. 1899 verlieh Österreich Félix Charpentier die Goldmedaille der Internationalen Triennale in Wien für den „Globe dormant". Ihm verdanken wir zahlreiche Skulpturen, die in mehreren nationalen Museen aufbewahrt werden, darunter die „Étoile filante" (Musée des Beaux-Arts de Nîmes). Die Werke Charpentiers schmücken zudem viele öffentliche Gärten. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt er zahlreiche Aufträge für Kriegsdenkmäler.

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