Dieser elegante Louis-XVI-Salon-Guéridon aus dem frühen 20. Jahrhundert besticht durch seine schlanke Silhouette und die Feinheit seiner Ebenistenarbeit. Die Platte ist mit einem leuchtenden, zart geäderten Carrara-Marmor belegt und von einer durchbrochenen Laiton-Galerie eingefasst, die die Reinheit der Linien unterstreicht und die Dekorsprache des Neoklassizismus aufgreift.
Das Zargenband ist mit einer raffinierten Marketerie aus Palisander und Rosenholz belegt, die in präzisen geometrischen Mustern angeordnet ist und von meisterhaftem handwerklichem Können zeugt. Eine diskrete Schublade ist darin eingelassen und wird durch einen kleinen Griff aus ziseliertem Messing geöffnet – ein subtiles Detail, das dem Stück eine besondere Kostbarkeit verleiht.
Der Guéridon ruht auf vier für den Louis-XVI-Stil typischen kannelierten Spitzbeinen, die in Messingsabots enden und dem Möbel zugleich Stabilität und Eleganz verleihen. Das Gesamtbild vermittelt einen Eindruck von Leichtigkeit, Ausgewogenheit und Distinktion, wie er für die schönen Arbeiten des frühen 20. Jahrhunderts charakteristisch ist, die vom grand style inspiriert wurden.
Als dekoratives wie funktionales Möbelstück findet dieses kleine Bouillotte-Tischchen mühelos seinen Platz in einem klassischen oder zeitgenössischen Interieur, wo es eine Note zeitloser Eleganz und authentischen Charmes einbringt.
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