• SKULPTUR AUS CARRARA-MARMOR, SIGNIERT PRADIER
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Romain Lichtensztein

SKULPTUR AUS CARRARA-MARMOR, SIGNIERT PRADIER

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Veröffentlicht am 03/05/2026

Beschreibung

Carrara-Marmor des 19. Jahrhunderts, eine halbnackte Frau darstellend, genannt „die Sinnlichkeit" – Allegorie der Nacht, mit einem Putto zu ihren Füßen, der einen Blütenzweig hält. Diese Skulptur ist derzeit auf einem als Lampe montierten Sockel aufgestellt. Die Skulptur trägt die Signatur: PRADIER

Zu: Jean-Jacques PRADIER – Bildhauer und Maler (1790–1852) Genfer – Franzose. Jean-Jacques Pradier, genannt James Pradier, geboren am 23. Mai 1790 in Genf und gestorben am 4. Juni 1852 in Bougival, war ein französischer Bildhauer und Maler aus Genf, anderen Quellen zufolge schweizerischer Herkunft. Zu seinen Lebzeiten hoch geschätzt, galt er bis zu seinem Tod unter dem Second Empire als einer der bedeutendsten Bildhauer seiner Epoche. Seine Werke haben eine große Nachwirkung erfahren.

Kindheit
Geboren am 23. Mai 1790, war er das vierte Kind einer Genfer Familie, die von protestantischen Flüchtlingen aus dem Languedoc abstammte. Pradiers Vater war Inhaber des Hotels „l'Ecu de France", eines kleinen Gasthofs in Genf. Obwohl der Kleinbürgerschicht angehörend, war die Familie alles andere als wohlhabend und konnte den Kindern keine Ausbildung finanzieren. Der Vater von Jean-Jacques beschloss daher, seine Söhne mit Erreichen der Volljährigkeit (damals 12–13 Jahre) in die Lehre zu geben. Pradier und sein älterer Bruder Charles-Simon Pradier traten so in die Werkstatt von Jean Détalla ein, um das Handwerk des Uhrengraveurs zu erlernen. Die begabtesten Lehrlinge wurden zugelassen, sich an der öffentlichen Zeichenschule einzuschreiben. Jean-Jacques und sein Bruder schrieben sich dort entsprechend am 11. und 23. April 1804 ein. Sehr rasch zeigte Charles-Simon eine besondere Begabung für die Malerei, und dank eines von der Stadt Genf gewährten Stipendiums entschloss er sich, seine Ausbildung in Paris fortzusetzen.

Maße: Höhe der Skulptur 66 cm – Höhe des Lampenstabs: 1 m – Sockel 26 × 20

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