Kommode der Louis-XVI-Epoche
Ponvianne Antiquités — Marcy-l'Étoile
49 Objekte gefunden
Die Commode tombeau zählt zu den charakteristischsten Möbelformen des frühen 18. Jahrhunderts in Frankreich. Entstanden in der Régence-Zeit, zeichnet sie sich durch ihr markantes, allseitig gewölbtes Profil aus — die geschwungene Silhouette erinnert an einen Sarkophag und verleiht der Fassade eine plastische Tiefe, die spätere Formen kaum erreichen. Gefertigt aus massivem Nussbaum, Mahagoni oder Palisander, oft mit Marketerie und ziselierten vergoldeten Bronzebeschlägen versehen, ist sie ein Höhepunkt des klassischen französischen Kommoden-Handwerks.
Die wertvollsten Stücke tragen eine Ébéniste-Estampille und besitzen ihre originalen Beschläge — für Sammler ein entscheidendes Echtheitsmerkmal. Stöbern Sie auch in unseren Commodes tombeau mit Marketerie für besonders reich verzierte Exemplare.
49 Objekte gefunden
Ponvianne Antiquités — Marcy-l'Étoile
Espaces et Formes — Paris XVIII Arrdt
Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
Sehr guter Zustand
L'atelier De La Dorure — Calmont
jean-pierre PERNOD — Bourg-en-Bresse
L'atelier De La Dorure — Calmont
Romain Lichtensztein — Maignelay-Montigny
Romain Lichtensztein — Maignelay-Montigny
Romain Lichtensztein — Maignelay-Montigny
L'atelier De La Dorure — Calmont
L'atelier De La Dorure — Calmont
Antiquités Anne Marie Perrier — La Boisse
L'atelier De La Dorure — Calmont
L'atelier De La Dorure — Calmont
L'atelier De La Dorure — Calmont
Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
L'atelier De La Dorure — Calmont
Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
Au Réveil Du Temps — Saint-Nabord
Ecritoire Antiquites Poidras jean-luc — Vertou
French-antiques.fr — Rouen
Antiquités Anne Marie Perrier — La Boisse
Au Réveil Du Temps — Saint-Nabord
Romain Lichtensztein — Maignelay-Montigny
Eine echte Commode tombeau aus der Entstehungszeit erkennt man an mehreren Merkmalen. Das Grundgestell aus massivem Eichen- oder Nussbaum — je nach Region unterschiedlich — sollte Zapfen-Schlitz-Verbindungen aufweisen, handwerkliche Werkzeugspuren auf der Rückseite der Schubladen und einen Schubladenboden aus geradfaserigem Holz. Die ziselierten vergoldeten Bronzebeschläge — Eckzierden, Schlüsselschilder, Bügelgriffe — müssen von innen verschraubt sein und eine dem Alter des Stücks entsprechende Patina zeigen. Eine mit dem Brenneisen aufgebrachte Estampille am Gestell oder unter der Marmorplatte ist ein bedeutendes Qualitätsmerkmal: Pariser Meisterébénisten wie Charles Cressent oder Antoine-Robert Gaudreaus schufen Commodes tombeau von außergewöhnlicher Qualität.
Was den Preis betrifft: Eine provinzielle Commode tombeau aus massivem Nussbaum ohne Estampille, aber aus der Entstehungszeit, wird in der Regel zwischen 1.500 und 5.000 Euro gehandelt — abhängig von Zustand und Qualität der Bronzen. Ein gestempeltes Pariser Stück mit originaler Marmorplatte und vollständigen Beschlägen kann hingegen mehrere zehntausend Euro erzielen. Prüfen Sie stets den Zustand des Furniers oder des Massivholzes, die Ebenheit der Platte, das Fehlen verdeckter Restaurierungen und die Farbkohärenz zwischen Fassade und Seiten.
Zur Datierung eines Stücks empfiehlt sich ein genauer Blick auf die Beinform: geschwungene Hirschkeulen-Füße sind typisch für die Régence- und frühe Louis-XV-Zeit (1715–1750), während geradere oder anders geschwungene Beine auf eine spätere Fertigung oder eine Restaurierung hinweisen. Besonders begehrt sind Commodes tombeau mit geschwungenen Cabriolé-Beinen aus der Entstehungszeit. Vergleichen Sie auch unsere breitere Auswahl an antiken Kommoden, um verschiedene Formen und Epochen gegenüberzustellen.
Auf Antiquités en France wird jede Commode tombeau von einem geprüften professionellen Antiquitätenhändler angeboten, der Ihnen detaillierte Fotos, genaue Maße und Provenienzinformationen bereitstellen kann. Kontaktieren Sie den Händler direkt, um vor dem Kauf einen Zustandsbericht oder ein Echtheitszertifikat zu erhalten.