Objet 178253
Antiquités Lecomte — Héric
149 Objekte gefunden
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden — angeregt durch die napoleonischen Feldzüge und die großen Reisen nach Nordafrika und in den Nahen Osten — fasziniert die orientalistische Kunst bis heute durch goldenes Licht, maurische Architektur und lebendige Szenen aus dem Maghreb oder der Levante. Maler wie Eugène Delacroix, Jean-Léon Gérôme und Eugène Fromentin hielten einen erträumten wie beobachteten Orient auf der Leinwand fest, während Bildhauer und Keramiker dieselben Motive aufgriffen. Orientalistische Gemälde des 19. Jahrhunderts bilden das Herzstück des Marktes, doch Bronzen, Fayencen und Möbel im orientalischen Stil bereichern jede Sammlung mit besonderem Charakter.
149 Objekte gefunden
Antiquités Lecomte — Héric
Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
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Antiquités Lecomte — Héric
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Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
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Galerie Lauretta — Mandelieu-la-Napoule
Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
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Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
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jean-pierre PERNOD — Bourg-en-Bresse
Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
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Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
A.ABC PASCAL — Saint-Ouen
LE SOLEIL ROUGE — Lyon 7e Arrdt
Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
Die Authentifizierung eines orientalistischen Werkes erfordert Methode und Marktkenntnis. Bei Gemälden prüfen Sie Signatur auf Vorder- und Rückseite, Leinwand und Keilrahmen (Holzalterung, Spannkeile, Leinenart) sowie Galerie- oder Salonetiketten auf der Rückseite. Die großen Namen — Gérôme, Guillaumet, Dinet, Belly, Chassériau — sind in Werkverzeichnissen erfasst, die in Fachbibliotheken oder bei zugelassenen Sachverständigen eingesehen werden können. Eine dokumentierte Provenienz — Nachlass, alte Auktion, Privatsammlung — steigert Wert und Kaufsicherheit erheblich.
Bei signierten orientalistischen Bronzen achten Sie auf Gussqualität, originale Patina (gleichmäßiges Warmbraun oder Antikgrün) und den Gießerstempel — Barbedienne, Susse Frères oder Thiébaut gelten als verlässliche Referenzen. Orientalistische Keramiken und Fayencen — Teller mit Moscheemotiven, glasierte Kacheln, Vasen mit geometrischen Mustern — überzeugen durch feine Glasur und präzise Linienführung. Vorsicht vor späten Reproduktionen mit zu grellen Farben und zu weißem Fond.
Was das Budget betrifft: Arbeiten auf Papier (Aquarelle, Zeichnungen) und kleinere Bronzen sind ab einigen hundert Euro erhältlich. Ein Ölgemälde eines anerkannten Akademiemalers bewegt sich zwischen 2.000 und 20.000 €, für eine ambitionierte Komposition eines großen Namens auch deutlich mehr. Orientalistische Möbel — Tische mit Zellige-Platten, geschnitzte und eingelegte Truhen, Sessel mit Moucharabieh-Rückenlehne — kosten je nach Qualität zwischen 500 und mehreren tausend Euro. Setzen Sie diese Stücke in Beziehung zum Empire-Stil oder zur exotischen Begeisterung, die den Jugendstil mitgeprägt hat, um ihren Platz in der Geschmacksgeschichte besser einzuordnen.
Auf Antiquités en France wird jedes orientalistische Stück von einem geprüften professionellen Antiquar angeboten, der Ihnen hochauflösende Fotos, genaue Maße und die Geschichte des Objekts mitteilen kann. Zögern Sie nicht, den Händler direkt zu kontaktieren und vor dem Kauf ein Echtheitszertifikat oder einen Zustandsbericht anzufordern.