Antiquitäten des 17. Jahrhunderts

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Antiquitäten des 17. Jahrhunderts stehen für die Epoche des europäischen Barock in seiner reinsten Form. Unter Ludwig XIV., dem Sonnenkönig, wurde Versailles zum Maßstab aller höfischen Kunst — und das Mobilier folgte: Ebenholzfurniere, Boulle-Marketerie aus Schildpatt und Messing, feuervergoldete Bronzebeschläge und hochreliefierte Schnitzereien prägten den Stil der zweiten Jahrhunderthälfte. Parallel dazu erlebten die flämischen und deutschen Kabinettschränke aus dem vorherigen Jahrhundert ihre Blütezeit: mit Kupferminiaturen, graviertem Elfenbein und geheimen Schubfächern ausgestattet, galten sie als Inbegriff von Reichtum und Bildung.

Barockmöbel und Kunstobjekte des 17. Jahrhunderts bei unseren Antiquitätenhändlern

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Barockmöbel des 17. Jahrhunderts kaufen, erkennen und pflegen

Beim Kauf eines Barockmöbels aus dem 17. Jahrhundert lohnt es sich, auf einige entscheidende Merkmale zu achten. Authentische Stücke zeigen handgeschmiedete Eisenbeschläge oder feuervergoldete Bronzefittings — nie maschinell gefertigte. Die Holzverbindungen sind gestemmt oder gezapft, nie genagelt oder geleimt mit modernen Klebstoffen. Bei flämischen und süddeutschen Kabinettschränken sollten die Kupfermalereien auf der Rückseite Altersspuren zeigen: Craquelé, leichte Oxidation und eine patinierte Holzrückwand sind gute Zeichen. Die Preisrange ist breit: einfachere Eichentruhen oder Seekisten des 17. Jahrhunderts sind bereits ab einigen hundert Euro erhältlich, während signierte oder dokumentierte Boulle-Möbel oder große Kabinettschränke in den fünf- bis sechsstelligen Bereich reichen können. Provenienz und Zustand sind entscheidend — ein lückenloser Herkunftsnachweis steigert den Wert erheblich. Auf Antiquités en France bieten ausschließlich geprüfte Antiquitätenhändler ihre Stücke an. Sie können Ihnen detaillierte Fotografien, genaue Maße sowie Informationen zu Restaurierungen und Herkunft liefern. Wer seinen Blick schärfen möchte, findet im Vergleich mit Möbeln des 18. Jahrhunderts wertvolle Anhaltspunkte: die Formen werden leichter, die Ornamentik geschwungener — ein direkter Kontrast zur wuchtigen Pracht des Barock. Kontaktieren Sie den Händler Ihrer Wahl direkt über die Plattform — und sichern Sie sich ein Stück europäischer Kulturgeschichte.

Häufig gestellte Fragen zu Antiquitäten des 17. Jahrhunderts

Wie erkenne ich ein echtes Möbelstück aus dem 17. Jahrhundert?
Achten Sie auf handgefertigte Eisenbeschläge, gestemmt-gezapfte Holzverbindungen und eine tiefe, unregelmäßige Patina. Rückwände und Böden bestehen meist aus unbehandeltem Eichenholz mit deutlichen Hobelspuren. Ein Gutachten eines spezialisierten Antiquitätenhändlers gibt zusätzliche Sicherheit.
Was kostet ein Barockmöbel aus dem 17. Jahrhundert?
Einfache Truhen oder Stühle beginnen bei einigen hundert Euro. Qualitätsvolle Schränke, Konsolen oder Kabinettschränke liegen meist zwischen 2.000 und 20.000 Euro. Seltene, dokumentierte Boulle-Möbel oder große flämische Kabinette können deutlich höhere Preise erzielen.
Was ist Boulle-Marketerie und wie erkenne ich sie?
Boulle-Marketerie bezeichnet eine vom Ebenisten André-Charles Boulle entwickelte Einlegetechnik aus Schildpatt und Messing. Authentische Stücke zeigen feine, handgravierte Messinglinien, leichte Unregelmäßigkeiten im Muster und eine warmbraune Schildpattpatina — nie gleichmäßig glänzende, maschinell wirkende Oberflächen.
Wie pflege ich Barockmöbel aus dem 17. Jahrhundert richtig?
Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und starke Temperaturschwankungen. Reinigen Sie die Oberflächen mit einem leicht angefeuchteten, weichen Tuch. Furnierte Flächen und Marketerie sollten nur von einem Restaurator behandelt werden. Bienenwachspolitur eignet sich für massive Holzteile.
Kann ich Antiquitäten des 17. Jahrhunderts sicher online kaufen?
Ja, wenn Sie über eine spezialisierte Plattform mit geprüften Händlern kaufen. Fordern Sie stets mehrere Detailfotos, genaue Maße, Angaben zu Restaurierungen und — wenn vorhanden — Provenienzunterlagen an. Seriöse Antiquitätenhändler beantworten alle Fragen transparent vor dem Kauf.