Antike Sextanten & Navigationsinstrumente

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Der Meeressextant gilt als das bedeutendste astronomische Navigationsinstrument der Seefahrtsgeschichte: Im 18. Jahrhundert entwickelt, ermöglichte er Navigatoren, die Höhe von Gestirnen zu messen und die eigene Position auf See mit bemerkenswerter Genauigkeit zu bestimmen. Die schönsten historischen Exemplare vereinen einen gravierten Bogen aus Messing oder Silber, getönte Filterlinsen, Fernrohre und ein samtgefüttertes Mahagoni-Etui — Merkmale, die sie zu begehrten antiken Navigationsinstrumenten für anspruchsvolle Sammler machen.

Renommierte Hersteller wie Heath & Co., Husun, Troughton & Simms und Cassens & Plath stehen für außergewöhnliche optische und mechanische Präzision. Entdecken Sie diese Instrumente gemeinsam mit weiteren maritimen Antiquitäten unserer spezialisierten Händler.

Historische Sextanten und nautische Instrumente beim Antiquar entdecken

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Antike Sextanten kaufen: Auswahl, Echtheit und Pflege

Um einen antiken Sextanten zuverlässig zu beurteilen, beginnen Sie mit der Bogengravur: Bei einem echten Periodengerät ist die Gradteilung von Hand oder per Pantograph eingestochen — mit einer Gleichmäßigkeit und Feinheit, die moderne Reproduktionen kaum erreichen. Achten Sie auf eine Herstellerplakette mit Seriennummer, die häufig auf dem Limbus oder dem Alhidadearm eingraviert ist. Bekannte Signaturen sind Heath & Co. (London), Troughton & Simms, Husun sowie das deutsche Haus Cassens & Plath. Ein Messing-Sextant mit originalem Mahagoni-Etui und vollständigem Zubehör erzielt stets einen deutlich höheren Sammlerwert als ein unvollständiges oder überarbeitetes Instrument.

Der Zustand der Spiegel und Farbfilter ist entscheidend: Versilberungsschäden oder Risse mindern sowohl den Marktwert als auch die Ablesbarkeit erheblich. Gesunde Optiken lassen sich vorsichtig mit Isopropylalkohol und einem fusselfreien Tuch reinigen; vermeiden Sie jede Demontage der Justierschrauben ohne uhrmacherische Fachkenntnis. Die Tangentenschraube und der Nonius sollten ohne übermäßiges Spiel gleiten.

Was das Budget betrifft: Ein Meeressextant des 19. Jahrhunderts in gutem Zustand wird üblicherweise zwischen 300 und 1.500 € gehandelt, abhängig von Hersteller, Vollständigkeit des Etuis und Optikqualität. Signierte Instrumente bedeutender englischer oder deutscher Häuser mit Originalkasten und Zubehör (Filter, Ersatzfernrohr, Justierschlüssel) können 2.000 € übersteigen. Erweitern Sie Ihre Sammlung mit verwandten wissenschaftlichen Instrumenten oder stöbern Sie nach antiken Schiffskompassen auf der Plattform.

Auf Antiquités en France wird jeder Sextant von einem geprüften professionellen Antiquar angeboten, der Ihnen detaillierte Fotografien, Provenienzangaben und Pflegehinweise bereitstellen kann. Kontaktieren Sie den Händler Ihrer Wahl direkt für Echtheitszertifikate oder individuelle Anfragen.

Häufig gestellte Fragen zu Antike Sextanten & Navigationsinstrumente

Was kostet ein antiker Sextant in gutem Zustand?
Ein Meeressextant aus dem 19. oder frühen 20. Jahrhundert in gutem Zustand liegt meist zwischen 300 und 1.500 €. Signierte Exemplare von Heath & Co. oder Troughton & Simms mit originalem Etui und Zubehör können 2.000 € und mehr erzielen.
Woran erkennt man einen echten antiken Sextanten?
Achten Sie auf die von Hand gravierte Bogenteilung, die Herstellerplakette mit Seriennummer sowie den Zustand der Originalspiegel und Farbfilter. Ein samtgefüttertes Mahagoni-Etui mit vollständigem Originalzubehör ist ein weiteres starkes Echtheitsmerkmal.
Welche Sextanten-Hersteller sind bei Sammlern besonders gefragt?
Die englischen Häuser Heath & Co., Husun und Troughton & Simms sind sehr begehrt, ebenso das deutsche Unternehmen Cassens & Plath. Diese Signaturen wirken sich direkt auf den Wiederverkaufswert aus und sind ein verlässliches Qualitätsmerkmal.
Wie pflegt man einen antiken Sextanten, ohne ihn zu beschädigen?
Reinigen Sie die Optiken mit Isopropylalkohol und einem fusselfreien Tuch. Schmieren Sie die Tangentenschraube sparsam mit feinem Uhrmacheröl. Vermeiden Sie jede Demontage der Justierschrauben. Bewahren Sie das Instrument im Etui, geschützt vor Feuchtigkeit und direktem Sonnenlicht.
Kann man mit einem antiken Sextanten noch navigieren?
Ja, sofern die Spiegel intakt und die Einstellungen korrekt sind, bleibt ein historischer Sextant voll funktionsfähig. Die meisten Sammler erwerben ihn jedoch wegen seines historischen und dekorativen Wertes. Vor dem Einsatz auf See empfiehlt sich eine Überprüfung durch einen Optiker oder Instrumentenspezialisten.