Antike Konfitürengläser

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Das antike Konfitürenglas gehört zu den charmantesten Accessoires des bürgerlichen Tafelgeschirrs des 18. und 19. Jahrhunderts. Es diente zur Präsentation von Konfitüren, Gelees oder Honig beim Tee- oder Frühstücksservice und findet sich in Fayence oder Porzellan — häufig mit handgemalten Blumendekoren — ebenso wie in geschliffenem Kristall, mundgeblasenem Glas oder punziertem Silber. Die begehrtesten Exemplare besitzen noch ihren originalen Löffel und den unversehrten Deckel.

Antike Konfitürengläser aus Fayence, Porzellan, Kristall und Silber

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Wie man ein antikes Konfitürenglas auswählt und authentifiziert

Um ein authentisches antikes Konfitürenglas zu erkennen, prüfen Sie zunächst die Materialqualität: Feines Steingut oder Hartporzellan zeigt eine charakteristische Transluzenz und einen gleichmäßigen, blasen- und rissfreien Glasurauftrag. Bei Stücken aus punziertem Silber achten Sie auf den Garantiestempel — in Frankreich die Minerva-Punze für das 19. Jahrhundert — sowie auf den Meisterpunzen des Goldschmieds. Diese Marken belegen die Metallzusammensetzung und ermöglichen eine präzise Datierung.

Die Dekore liefern wertvolle Hinweise zur Einordnung. Polychrome Blumenmotive und Honigvergoldungen verweisen auf die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts; dezente Goldlinien oder Blaumalerei in Camaïeu-Technik sind eher für das späte 18. Jahrhundert typisch. Ein facettiertes Kristallglas auf versilbertem Metallgestell ist charakteristisch für die Belle Époque und den Napoléon-III-Stil. Informieren Sie sich über die Herkunftsmanufaktur: Creil-Montereau, Gien, Limoges oder Sèvres für Keramik; Baccarat oder Saint-Louis für Kristall.

Der Erhaltungszustand ist entscheidend für den Wert. Ein abgesplitterter Deckel oder ein fehlender Löffel mindern den Preis spürbar, während ein vollständiges Ensemble — Topf, Deckel und passender Löffel — bei Sammlern deutlich gefragter ist. Rechnen Sie mit einigen Dutzend Euro für ein einfaches Fayencestück bis hin zu mehreren Hundert Euro für ein signiertes Stück einer renommierten Manufaktur oder ein Silberexemplar von feiner Ausführung. Stöbern Sie auch in den antiken Küchenutensilien, um ein stimmiges Tafelservice zusammenzustellen.

Auf Antiquités en France wird jedes antike Konfitürenglas von einem geprüften professionellen Antiquar angeboten, der Ihnen detaillierte Fotos, genaue Maße und die Geschichte des Stücks mitteilen kann. Zögern Sie nicht, den Händler direkt zu kontaktieren, und entdecken Sie auch unsere Auswahl an antikem Tafelgeschirr des 19. Jahrhunderts, um Ihre Sammlung zu bereichern.

Häufig gestellte Fragen zu Antike Konfitürengläser

Was kostet ein antikes Konfitürenglas?
Die Preise variieren je nach Material und Manufaktur: Für ein einfaches Fayencestück zahlen Sie 30 bis 150 €, für Limoges- oder Gien-Porzellan mit Bemalung 150 bis 500 €, und für punziertes Silber oder Baccarat-Kristall 300 € bis über 1.000 €.
Wie erkenne ich ein echtes Silber-Konfitürenglas?
Suchen Sie nach dem Garantiestempel — in Frankreich die Minerva-Punze für das 19. Jahrhundert — sowie dem Meisterpunzen des Goldschmieds auf dem Korpus oder Deckel. Fehlen diese Marken, handelt es sich möglicherweise um versilbertes Metall (Weißmetall oder Plattierung).
Wie datiert man ein Konfitürenglas aus Fayence oder Porzellan?
Achten Sie auf Dekor, Form und die Unterseite des Stücks. Ein Manufakturstempel auf der Rückseite ist der zuverlässigste Hinweis. Polychrome Blumenmotive und Honigvergoldungen deuten auf das frühe 19. Jahrhundert hin; schlichte Goldlinien eher auf das späte 18. Jahrhundert.
Hat ein Konfitürenglas ohne Deckel noch einen Sammlerwert?
Ja, aber der Wert ist deutlich gemindert. Ein vollständiges Set — Topf, Deckel und Originallöffel — ist stets begehrter. Ein einzelner Topf kann dennoch Käufer finden, besonders wenn das Dekor selten oder die Manufaktur renommiert ist.
Wie pflegt man ein antikes Konfitürenglas aus Porzellan oder Fayence?
Waschen Sie es von Hand mit lauwarmem Wasser und mildem Spülmittel, ohne langes Einweichen. Spülmaschinen beschädigen Vergoldungen und alte Glasuren. Sofort mit einem weichen Tuch trocknen. Silberstücke mit einem speziellen Pflegemittel behandeln, Scheuermittel vermeiden.