BANK IM FRANZÖSISCHEN REGENCY-STIL.
Anne Besnard — Saint-Ouen
94 Objekte gefunden
Zwischen 1715 und 1723 — während der Regentschaft Philipps von Orléans — entwickelte sich der Régence-Stil als elegante Brücke zwischen der strengen Pracht Ludwigs XIV. und der verspielten Leichtigkeit des Rokoko. Starre Symmetrien wichen geschwungenen Linien, Muschelornamentik und fein ziselierten vergoldeten Bronzen, die vor allem mit dem Ebenisten Charles Cressent verbunden werden. Régence-Kommoden erkennt man an geschwungenen Beinen, profilierten Zargen und Furnieren aus Nussbaum, Eiche oder Mahagoni mit präzisen Parkettfugungen.
Dieser Übergangsstil bietet eine bemerkenswerte Vielfalt: gewölbte Kommoden, flachlehnige Sessel, geschnitzte Konsolen und Wandvertäfelungen — weniger kodifiziert als spätere Perioden wie das Empire, aber von unverwechselbarer Eleganz.
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Anne Besnard — Saint-Ouen
FRANZINI-HEINEN
jean-pierre PERNOD — Bourg-en-Bresse
L'atelier De La Dorure — Calmont
Philippe Cote Antiquites — Chauffailles
Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
Ecritoire Antiquites Poidras jean-luc — Vertou
Antiques Provence — Cheval-Blanc
Galerie Lauretta — Mandelieu-la-Napoule
L'atelier De La Dorure — Calmont
Antiquités Christophe Rochet — Villeurbanne
L'atelier De La Dorure — Calmont
Philippe Cote Antiquites — Chauffailles
L'atelier De La Dorure — Calmont
L'atelier De La Dorure — Calmont
L’ESTAMPILLE — Navilly
Philippe Cote Antiquites — Chauffailles
L’ESTAMPILLE — Navilly
Galerie Lauretta — Mandelieu-la-Napoule
L’ESTAMPILLE — Navilly
Anne Besnard — Saint-Ouen
Eric Saget — Paris
Philippe Cote Antiquites — Chauffailles
L'atelier De La Dorure — Calmont
Um ein authentisches Régence-Möbel zu erkennen, beginnen Sie mit den Bronzebeschlägen: Griffe, Schlüsselschilder und Sabots sollten eine warme, matte Quecksilbervergoldung aufweisen — deutlich verschieden von den mechanischen Vergoldungen des 19. Jahrhunderts. Hochwertige Régence-Kommoden zeigen Furniere in Nussbaum oder kubanischem Mahagoni, sorgfältig als Parkettblätter verlegt, mit gleichmäßiger Patina auf allen Flächen.
Die Stempelmarke eines Meisterebénisten — Cressent, Doirat, Gaudreau — oder ein Händlerstempel steigert den Wert erheblich. Fehlt ein Stempel, ist eine dokumentierte Provenienz (Nachlassinventar, alte Sammlung) ein gewichtiges Argument. Achten Sie auf ausgetauschte Beine oder nachträglich angebrachte Bronzen: Prüfen Sie die Konsistenz der Befestigungsspuren und ob Patina von Holz und Metall übereinstimmen.
Was das Budget betrifft: Für einen Régence-Sessel mit Rohrgeflecht in gutem Zustand rechnen Sie mit 800 bis 3.000 €, für eine gestempelte gewölbte Kommode mit originalen Bronzen mit 5.000 bis 30.000 € oder mehr. Seltene Wandvertäfelungen und Boiseries aus der Epoche können je nach Herkunft deutlich höhere Preise erzielen. Der Régence-Stil steht in direkter Verwandtschaft mit der Haute Époque, von der er sich emanzipiert, und bildet eine Vorstufe zum späteren Rokoko.
Auf Antiquités en France wird jedes Régence-Stück von einem verifizierten professionellen Antiquitätenhändler angeboten, der Ihnen detaillierte Fotos, genaue Maße und die Geschichte des Objekts mitteilen kann. Zögern Sie nicht, den Händler direkt nach einem Echtheitszertifikat oder einem Restaurierungsbericht zu fragen, bevor Sie Ihren Kauf abschließen.